Sunwook Kim
Dirigent & Klavier
PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert
für Klavier und Orchester Nr. 27 in B-Dur, KV 595
Niccolò Castiglioni
Romanze für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 36 in C-Dur, kv 425 Linzer
Sunwook Kim
erlangte internationale Anerkennung, als er 2006 im Alter von nur 18
Jahren den renommierten Leeds International Piano Competition gewann und
damit der jüngste Sieger des Wettbewerbs seit 40 Jahren sowie dessen
erster asiatischer Gewinner wurde. Seitdem hat er sich als einer der
talentiertesten Pianisten seiner Generation etabliert und ist als Solist
in den Abonnementskonzerten einiger der bedeutendsten Orchester der
Welt aufgetreten. Zu den herausragenden Recital-Auftritten zählen
regelmäßige Auftritte in der Wigmore Hall, in Londons International
Piano Series (Queen Elizabeth Hall), im Stockholm Konserthuset, im
Teatro Colón Buenos Aires, beim Festival International de Piano de La
Roque d'Anthéron in Frankreich, in der Kioi Hall in Tokio, im Seoul Arts
Centre, in der Symphony Hall Osaka, beim Brussels Klara Festival, im
Beethoven-Haus Bonn, beim Klavier-Festival Ruhr und bei den
Mecklenburg-Vorpommern Festspielen. Sunwook Kims Debüt-Recital-Album
erschien im Oktober 2015 beim Label Accentus mit Beethovens Sonaten
Waldstein und Hammerklavier; darauf folgte eine Aufnahme von Francks
Prélude, choral et fugue in Kombination mit Brahms' Sonate Nr. 3. Es
folgten weitere Aufnahmen von Beethoven-Klaviersonaten. Seine jüngste
Kammermusik-Veröffentlichung umfasst Beethovens Violinsonaten in
Zusammenarbeit mit Clara-Jumi Kang. Seine Diskografie umfasst außerdem
mehrere Konzertaufnahmen: für Accentus Music mit der Staatskapelle
Dresden unter Myung-Whun Chung mit Brahms' Klavierkonzert Nr. 1 und den
Sechs Klavierstücken (2020) sowie Aufnahmen für Deutsche Grammophon mit
der Seoul Philharmonic unter Myung-Whun Chung – eine CD mit Unsuk Chins
Klavierkonzert (2014) und eine CD mit Beethovens Konzert Nr. 5 (2013).
HAYDN ORCHESTER VON BOZEN UND TRIENT
Das
Haydn Orchester wurde 1960 auf Veranlassung der Städte Bozen und Trient
sowie der zugehörigen Provinzialverwaltungen gegründet und wird vom
zuständigen Ministerium in Rom gefördert. Das Orchester war seither in
renommierten Konzertsälen in Deutschland, Italien, Japan (in Osaka und
in der Suntory Hall in Tokio), den Niederlanden, in Österreich (im
Salzburger Mozarteum und im Wiener Musikverein), der Schweiz, in Ungarn
und in den usa zu Gast und trat u. a. bei den Festspielen in Bregenz,
Erl, Florenz (Maggio Musicale Fiorentino), Perugia (Sagra Musicale
Umbra), Pesaro (Rossini Opera Festival), Pisa (Anima Mundi), Toblach,
Turin (MiTo SettembreMusica) und Venedig (Biennale Musica) auf. Sein
Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik und schließt
diverse Opern und Oratorien mit ein; Komponisten wie Luigi Nono,
Luciano Berio, Franco Donatoni, Giorgio Battistelli, Ivan Fedele,
Stefano Gervasoni, Ney Rosauro, Matteo D’Amico und Giovanni Sollima
vertrauten dem Haydn Orchester Uraufführungen ihrer Werke an. Johannes
Maria Staud, Roberto David Rusconi und Matteo Franceschini wirkten als
Künstler in residence. Am Pult des Haydn Orchesters standen
Dirigenten wie Claudio Abbado, Rinaldo Alessandrini, Riccardo Chailly,
Ottavio Dantone, Carlo Maria Giulini, Eliahu Inbal, Stanislav
Kochanovsky, Alain Lombard, Jesús López-Cobos, Peter Maag, Michele
Mariotti, Sir Neville Marriner, Riccardo Muti, Daniel Oren, Kent Nagano,
José Serebrier, Sir Jeffrey Tate, Juraj Valčuha, Lorenzo Viotti und
Alberto Zedda; unter den Solisten finden sich u.a. Salvatore Accardo,
Claudio Arrau, Jean-Efflam Bavouzet, Alfred Brendel, Mischa Maisky,
Beatrice Rana, Maria Tipo, Alexander Toradze, Uto Ughi und Arkadi
Volodos. Als Chefdirigenten wirkten – nach dem Gründer Antonio Pedrotti –
Hermann Michael, Alun Francis, Christian Mandeal, Ola Rudner und Arvo
Volmer. Von 2024 bis 2026 war Ottavio Dantone musikalischer Leiter; seit
2025 ist Alessandro Bonato Chefdirigent.
Nachdem die Geschicke des
Orchesters über nahezu drei Jahrzehnte in den Händen von Andrea Mascagni
lagen, folgten ihm als künstlerische Leiter Hubert Stuppner, Gustav
Kuhn, Daniele Spini, Giorgio Battistelli und André Comploi (seit 2025).
Die rai hat zahllose Konzerte im Rundfunk live übertragen bzw. für das
Fernsehen aufgezeichnet; zahlreiche lp-, cd- und dvd-Produktionen liegen
bei Agorá vor, bei Amadeus, Arts, Brilliant Classics, Camerata Tokyo,
col legno, Concerto, cpo, Dynamic, Multigram, Naxos, Opus Arte, rca,
stradivarius, Turnabout, Unitel, Universal, Verdi Records, vmc Classics
und Zecchini.
