Orchestra Haydn Orchester

Dienstag 20.10.2026, 20:00 Uhr St. Ulrich - Kulturhaus

Sunwook Kim 
Dirigent & Klavier

PROGRAMM

Wolfgang Amadeus Mozart


Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 in B-Dur, KV 595

Niccolò Castiglioni

Romanze für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 36 in C-Dur, kv 425 Linzer


Sunwook Kim erlangte internationale Anerkennung, als er 2006 im Alter von nur 18 Jahren den renommierten Leeds International Piano Competition gewann und damit der jüngste Sieger des Wettbewerbs seit 40 Jahren sowie dessen erster asiatischer Gewinner wurde. Seitdem hat er sich als einer der talentiertesten Pianisten seiner Generation etabliert und ist als Solist in den Abonnementskonzerten einiger der bedeutendsten Orchester der Welt aufgetreten. Zu den herausragenden Recital-Auftritten zählen regelmäßige Auftritte in der Wigmore Hall, in Londons International Piano Series (Queen Elizabeth Hall), im Stockholm Konserthuset, im Teatro Colón Buenos Aires, beim Festival International de Piano de La Roque d'Anthéron in Frankreich, in der Kioi Hall in Tokio, im Seoul Arts Centre, in der Symphony Hall Osaka, beim Brussels Klara Festival, im Beethoven-Haus Bonn, beim Klavier-Festival Ruhr und bei den Mecklenburg-Vorpommern Festspielen. Sunwook Kims Debüt-Recital-Album erschien im Oktober 2015 beim Label Accentus mit Beethovens Sonaten Waldstein und Hammerklavier; darauf folgte eine Aufnahme von Francks Prélude, choral et fugue in Kombination mit Brahms' Sonate Nr. 3. Es folgten weitere Aufnahmen von Beethoven-Klaviersonaten. Seine jüngste Kammermusik-Veröffentlichung umfasst Beethovens Violinsonaten in Zusammenarbeit mit Clara-Jumi Kang. Seine Diskografie umfasst außerdem mehrere Konzertaufnahmen: für Accentus Music mit der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung mit Brahms' Klavierkonzert Nr. 1 und den Sechs Klavierstücken (2020) sowie Aufnahmen für Deutsche Grammophon mit der Seoul Philharmonic unter Myung-Whun Chung – eine CD mit Unsuk Chins Klavierkonzert (2014) und eine CD mit Beethovens Konzert Nr. 5 (2013).

HAYDN ORCHESTER VON BOZEN UND TRIENT
Das Haydn Orchester wurde 1960 auf Veranlassung der Städte Bozen und Trient sowie der zugehörigen Provinzialverwaltungen gegründet und wird vom zuständigen Ministerium in Rom gefördert. Das Orchester war seither in renommierten Konzertsälen in Deutschland, Italien, Japan (in Osaka und in der Suntory Hall in Tokio), den Niederlanden, in Österreich (im Salzburger Mozarteum und im Wiener Musikverein), der Schweiz, in Ungarn und in den usa zu Gast und trat u. a. bei den Festspielen in Bregenz, Erl, Florenz (Maggio Musicale Fiorentino), Perugia (Sagra Musicale Umbra), Pesaro (Rossini Opera Festival), Pisa (Anima Mundi), Toblach, Turin (MiTo SettembreMusica) und Venedig (Biennale Musica) auf. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik und schließt diverse Opern und Oratorien mit ein; Komponisten wie Luigi Nono, Luciano Berio, Franco Donatoni, Giorgio Battistelli, Ivan Fedele, Stefano Gervasoni, Ney Rosauro, Matteo D’Amico und Giovanni Sollima vertrauten dem Haydn Orchester Uraufführungen ihrer Werke an. Johannes Maria Staud, Roberto David Rusconi und Matteo Franceschini wirkten als Künstler in residence. Am Pult des Haydn Orchesters standen Dirigenten wie Claudio Abbado, Rinaldo Alessandrini, Riccardo Chailly, Ottavio Dantone, Carlo Maria Giulini, Eliahu Inbal, Stanislav Kochanovsky, Alain Lombard, Jesús López-Cobos, Peter Maag, Michele Mariotti, Sir Neville Marriner, Riccardo Muti, Daniel Oren, Kent Nagano, José Serebrier, Sir Jeffrey Tate, Juraj Valčuha, Lorenzo Viotti und Alberto Zedda; unter den Solisten finden sich u.a. Salvatore Accardo, Claudio Arrau, Jean-Efflam Bavouzet, Alfred Brendel, Mischa Maisky, Beatrice Rana, Maria Tipo, Alexander Toradze, Uto Ughi und Arkadi Volodos. Als Chefdirigenten wirkten – nach dem Gründer Antonio Pedrotti – Hermann Michael, Alun Francis, Christian Mandeal, Ola Rudner und Arvo Volmer. Von 2024 bis 2026 war Ottavio Dantone musikalischer Leiter; seit 2025 ist Alessandro Bonato Chefdirigent.
Nachdem die Geschicke des Orchesters über nahezu drei Jahrzehnte in den Händen von Andrea Mascagni lagen, folgten ihm als künstlerische Leiter Hubert Stuppner, Gustav Kuhn, Daniele Spini, Giorgio Battistelli und André Comploi (seit 2025). Die rai hat zahllose Konzerte im Rundfunk live übertragen bzw. für das Fernsehen aufgezeichnet; zahlreiche lp-, cd- und dvd-Produktionen liegen bei Agorá vor, bei Amadeus, Arts, Brilliant Classics, Camerata Tokyo, col legno, Concerto, cpo, Dynamic, Multigram, Naxos, Opus Arte, rca, stradivarius, Turnabout, Unitel, Universal, Verdi Records, vmc Classics und Zecchini.

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