Andrei Gologan, piano
Erik Schumann, violin
Ken Schumann, violin
Matthew McDowell, ciola
Mark Schumann, cello
PROGRAMME
Joseph Haydn (1732-1809), Streichquartett F-Dur op. 77 Nr. 2 Hob III: 82 „Lobkowitz“
Komitas Verdapet (1869-1935), Shushiki aus „7 Tänze"
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Sonate Op. 27 Nr. 2 in cis-Moll, „Mondscheinsonate“
Antonín Dvořák (1841-1904), Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81
Perfektion trifft Spontaneität
Technische Brillanz und der Mut zur spontanen Interpretation einen das Schumann Quartett und den Pianisten Andrei Gologan, die mit Spätwerken von Haydn und Dvořák in Bruneck auftreten.
Nicht etwa nach dem Komponisten, sondern nach seinen Mitgliedern ist das 2007 in Köln gegründete Schumann Quartett benannt. Seit ihrer frühesten Kindheit musizieren die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. Mittlerweile vervollständigt Matthew McDowell als Bratschist das Quartett. „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen die Musiker, denen die Kritiken eine „hohe emotionale Intelligenz” zusammen mit einer „traumwandlerischen technischen Sicherheit” zusprechen. Heute gilt das Streichquartett als eine der besten Formationen. Technische Brillanz zeichnet auch den Pianisten Andrei Gologan aus, den die Süddeutsche Zeitung als „Lyriker des Klavierspiels“ lobte. Von Rumänien, wo er bereits mit fünf Jahren Klavierunterricht erhielt, führte ihn sein Talent zum Studium ans Mozarteum in Salzburg. Heute ist er gefragter Solist international tätiger Orchester und regelmäßiger Gast bei bedeutenden Musikfestivals. Seine Begeisterung für kaleidoskopische Klangstrukturen inspiriert ihn zu spontanen Interpretation. Diese entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis sowie der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Sir András Schiff und Ferenc Rados.
Partnership: Konzertverein BZ Società dei concerti, Südtiroler Kulturinstitut
